Nach dem Krieg wurde östlich des Beinhauses von Douaumont ein Graben entdeckt, aus dem die Spitzen der aufgepflanzten Bajonette der Soldaten herausragten. In den 30er Jahren wurde eine Legende aufgebaut, dass diese Soldaten während Angriffsvorbereitungen lebendig und stehend durch eine Granate verschüttet worden waren. Die Aussagen eines Leutnants der 3. Kompanie, dem die Soldaten angehörten, ergab ein völlig anderes Bild: Die Soldaten waren während eines deutschen Vorstoßes am Morgen des 13. Juni 1916 gefallen und in ihrem Graben liegen geblieben. Die Deutschen beerdigten sie (schütteten den Graben zu) und die Gewehre dienten als Markierung der Grabstelle. Eine Exhumierung 1920 bestätigte diese Erklärung: Keine der sieben Leichen stand aufrecht, vier konnten nicht identifiziert werden. Das heutige Denkmal La Tranchée des Baïonnettes wurde von einem amerikanischen Industriellen errichtet.