Das Schloss Lichtenstein  liegt hoch über dem Echaz-Tal (Michelin-Kartenausschnitt) und gibt den Blick frei über die Dörfer Honau, Ober- und Unterhausen und Pfullingen. Der Name Lichtenstein leitet sich aus "heller Fels = lichter Stein" ab und hat mit dem Schloss Vaduz und dem Kleinstaat Liechtenstein - meines Wissens - nichts zu tun.

Dieses Märchenschloss am nördlichen Rand der Schwäbischen Alb  hat - wie viele Schlösser, Burgen oder Kirche - eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Das heutige Erscheinungsbild, welches wir im neuen Jahrtausend bestaunen können, wurde erst 1842 nach knapp drei Jahren Bauzeit (Bauleitung: Bauinspektor Rupp, Architekt Heideloff) beendet.

Eng verbunden mit diesem Schloss und seinen Geschichten und Sagen ist auch der leider sehr jung verstorbene Dichter Wilhelm Hauff.

Eine Besichtigung dieser "Kleinausgabe" von Neuschwanstein  empfiehlt sich jederzeit. Ich selber besuchte dieses Kleinod am Montag, 13. Oktober 2003. Noch am gleichen Tag wechselte ich weiter zum geologisch höchst interessanten Steinheimer Becken, wo in der Ortschaft Steinheim  im Hotel Kreuz  äusserst angenehm logiert werden konnte, so dass man am nächsten Tag ausgeruht nach Nördlingen  ( Nördlinger Ries ) weiterfahren konnte.