Platonische Körper

Dies sind die folgenden fünf regulären Polyeder:

Tetraeder, Hexaeder (Würfel), Oktaeder, Dodekaeder, Ikosaeder

Diese fünf Körper spielten in der griechischen Naturphilosophie eine grosse Rolle; ihre Existenz regte Kepler zur Aufstellung der Planetengesetze an.

Reguläre Polyeder

Ein Polyeder, dessen sämtliche Begrenzungsflächen regelmässige untereinander kongruente Vielecke sind, die ausserdem überall unter demselben Winkel gegeneinander geneigt sind, so dass sich auch lauter kongruente räumliche Ecken ergeben, heisst reguläres Polyeder.

Polyeder

Ein Körper, der von ebenen Figuren sowie Kanten und Ecken begrenzt wird, heisst Polyeder oder Vielflächner.

Für konvexe Polyeder gilt der Eulersche Polyedersatz: E+F=K+2

mit E = Anzahl Ecken, F = Anzahl Flächen und K = Anzahl Kanten

Fazit

Aufgrund einfacher mathematischer Winkelüberlegungen wird rasch klar, dass es nur die eingangs erwähnten fünf Polyeder geben kann, die ihrerseits aus regelmässigen Dreiecken (Tetraeder, Oktaeder und Ikosaeder), Quadraten (Würfel) oder Fünfecken (Dodekaeder) bestehen müssen.