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Aus den Bahnelementen des Kometen konnten Sachverständige abschätzen, dass er etwa 360
Jahre für einen Umlauf um die Sonne benötigt. Er war somit um das Jahr 1640 zum letzten
Mal in Sonnen- und damit auch in Erdnähe. Seine Bahn führt ihn bis weit jenseits der
Bahn des Pluto und die Distanz zur Sonne kann bis 100x grösser werden als der Abstand
Sonne - Erde. In den Osterwochen des Jahres 2002 befindet sich Ikeya-Zhang wieder in
Sonnennähe und damit auch in Erdnähe. Die geringste Distanz zur Sonne wurde am 18. März 2002 erreicht und betrug 51% der
Distanz Sonne - Erde (76 Millionen Kilometer). Die kleinste Distanz zur Erde wurde am 29.
April mit 61 Millionen km erreicht. Der Komet erreichte seinen sonnennächsten Bahnpunkt
östlich und deutlich nördlich von der Sonne und war relativ schwer auszumachen.
Trotzdem reichte es, um den ihn zumindest mit einem Fernglas erfolgreich nach der
Abenddämmerung aufsuchen zu können. Allerdings war dazu besonders klares Wetter und eine
freie Sicht nach Nordwesten notwendig. Im Fernglas verriet er sich als weisslich
schimmernden, länglichen Fleck mit einem nach oben gerichtetem, sehr schwachen Schweif.
Die Helligkeit des Kometen (etwas schwächer als 4. Grösse) hätte auch eine Beobachtung
von blossem Auge zulassen. Allerdings machte es die horizontnahe Stellung schwierig, den
Kometen unter normalen Bedingungen in der Nähe von Siedlungsgebieten ohne - wenn auch
bescheidene - optische Hilfsmittel auszumachen. Ausserdem ging der Komet bald nach
Sonnenuntergang selbst am Nordwest-Horizont unter. Eine ganz tolle, animierte Aufnahme kann in den täglich wechselnden Astro-Beiträgen, vom
15. Mai 2002,
der NASA bestaunt werden. |
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Film / Objektiv: 200 ASA, 20 sec / Blende 1.7,
Brennweite 50mm
Aufnahmeort: CH-8471 Bänk (Dägerlen) 47° 33' 02'' N / 8° 44' 12'' E
Aufnahmezeit: Anfangs April 2002, circa 2030 Uhr
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